Der Weg (28.05.05)
Ich wandelte durch strahlend Licht,
böse Gedanken störten mich nicht.
Ich ging meinen Weg seit eh und je ...
Keine Zweifel kreuzten ihn bis zu jenem Tag,
ich kaum mehr an ihn denken mag.
Graue Wolken vor meinem Horizont.
Ich stürzte, fühlte keinen Halt,
über mir eine Gestalt.
Wollte mich zerstören ...
Ihr Leid ging nah mir an mein Herz,
doch wurd es bald mein eigner Schmerz.
Weil ihr Leben Chaos war ...
Es machte mich krank, brachte mich um,
mich und alles um mich rum.
Alles Chaos, alles schwarz ...
Doch endlich bin ich nun erwacht,
sie hat mich schon zu weit gebracht.
Ich sehe Licht, von oben her.
Ich stehe auf mit neuer Kraft,
doch ohne übereilte Hast.
Fand die Leiter mich zu führen.
Ich bin zurück auf meinem Weg,
kein Schatten mehr, der vor mir steht.
Noch hinkend, doch ich gehe - weiter.